Unsere Draußen-Regeln

Verhalten in der Natur

Draußen entdecken funktioniert am besten, wenn Natur und andere Menschen möglichst wenig gestört werden. Unsere Missionen sollen neugierig machen – nicht dazu führen, dass Tiere aufgescheucht, Pflanzen beschädigt oder sensible Bereiche betreten werden.

Bleibt dort, wo ihr euch sicher und erlaubt bewegen dürft

Beachtet Wegegebote, Schutzgebiete, Sperrungen und Hinweise vor Ort. Wiesen, Felder und Waldflächen können bewirtschaftet oder privat sein.

Beobachtet Tiere mit Abstand

Verfolgt, fangt oder bedrängt Tiere nicht. Nester, Höhlen und andere Rückzugsorte bleiben in Ruhe – auch dann, wenn die Mission gerade besonders spannend wird.

Lasst Pflanzen möglichst stehen

Für unsere Missionen reicht fast immer Anschauen, Vergleichen, Fotografieren oder Beschreiben. Geschützte, seltene oder unbekannte Pflanzen bleiben grundsätzlich an ihrem Platz.

Verändert die Umgebung nicht für eine Mission

Keine Äste abbrechen, Steine oder Totholz unnötig umräumen und keine Lebensräume auseinandernehmen. Entdecken heißt beobachten – nicht umbauen.

Nehmt euren Müll wieder mit

Was ihr mit nach draußen nehmt, kommt auch wieder mit zurück. Das gilt ebenso für Verpackungen, Taschentücher und Material aus einer Mission.

Nehmt Rücksicht auf andere

Wege, Wälder, Parks und Ufer werden von vielen Menschen genutzt. Haltet Wege frei, respektiert Ruhebereiche und achtet auf Hinweise von Eigentümern, Förstern oder Schutzgebietsverwaltungen.

Eine Mission darf auch ausfallen

Ist ein Weg gesperrt, das Wetter ungeeignet, ein Tier gestört oder fühlt ihr euch an einem Ort nicht sicher, ändert oder beendet die Mission. Keine Aufgabe ist wichtiger als Sicherheit und Rücksicht.

Wenn eine Mission etwas Besonderes verlangt

Manche Missionen brauchen zusätzliche Hinweise – zum Beispiel am Wasser, in der Dämmerung oder bei bestimmten Fundstücken. Solche missionsspezifischen Sicherheits- und Naturhinweise stehen direkt bei der jeweiligen Mission.

Nicht jeder Fund muss angefasst werden

Viele Dinge lassen sich genauso gut beobachten oder fotografieren. Tierkot, tote Tiere, unbekannte Pilze, verletzte Tiere oder andere auffällige Funde solltet ihr nicht anfassen. Erwachsene entscheiden im Zweifel, ob etwas sicher untersucht werden kann.

Die wichtigste Regel: Schaut genau hin, seid neugierig und hinterlasst den Ort möglichst so, wie ihr ihn vorgefunden habt.